23.2.2010 - Dienstag - 11:30 bis 12:20 (Halle 9 - Stand D9)
Sabine Fietz, Siemens Drive Technologies
Die Medizintechnik zählt zu den Wachstumsbranchen der heutigen Zeit. Trotzdem ist auch hier der Kostendruck spürbar. Es gilt, alle Prozesse zu optimieren und die Bearbeitung der überwiegend hochwertigen Werkstoffe wie Keramik, Titan oder anderer rostfreier Stähle effizient zu gestalten. Gleichzeitig wird, insbesondere für in den Körper implantierte Teile, höchste Präzision und Qualität verlangt. Um im Geschäft zu bleiben, müssen die Hersteller von medizintechnischen Implantaten und orthopädischen Hilfsmitteln den Fertigungsvorgang sowie alle angrenzenden Prozesse optimal gestalten. Neben der reinen Zerspanung sind dafür die eingesetzte CNC-Steuerungstechnik und die Prozessbeherrschung der gesamten Produktionsprozesse entscheidende Erfolgsfaktoren. Steuerungshersteller dürfen sich somit nicht mehr nur als Elektroniklieferant an Maschinenbauer verstehen, sondern müssen sich intensiv mit den Bedürfnissen der Medizintechnikfirmen auseinandersetzen und prozessorientierte Lösungen bieten. Wichtig sind dabei z.B. die Anbindung der Steuerung an die CAD/CAM-Kette, die Verknüpfung des gesamten Maschinenparks und die Nachverfolgbarkeit der Teileproduktion.
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