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26.2.2010 – Freitag - 10:40 bis 11:30 (Halle 9 - Stand D9)

Neue Werkstoffe und Fertigungsverfahren für metallische und keramische Implantate

Philipp Imgrund, Fraunhofer IFAM
Pulverbasierte Verfahren werden in der Fertigung metallischer und biokeramischer Implantate häufig eingesetzt. Die Technologien vereinen eine endkonturnahe Herstellung der Komponenten mit einer Reihe von Freiheiten hinsichtlich Werkstoffauswahl und Oberflächeneigenschaften. Das Pulverspritzgießen (Powder Injection Moulding - PIM) bietet zudem die Möglichkeit einer nachbearbeitungsfreien Formgebung sehr komplexer Geometrien. Beispielhaft wird in diesem Vortrag die Prozessentwicklung zur Herstellung von Interferenzschrauben zur Kreuzbandfixierung aus Titan, Hydroxylapatit sowie aus PLA/Hydroxylapatit-Kompositen vorgestellt. Einen weiteren Schwerpunkt des Vortrags bildet die Vorstellung des Mikro-Metallpulverspritzgießens. Hier werden alle Vorteile der Pulverspritzgießtechnologie für die Fertigung kleinster metallischer Komponenten und mikrostrukturierter Oberflächen genutzt. Anwendungsmöglichkeiten hierfür finden sich neben der Medizintechnik auch in den Bereichen Automobil und Energietechnik.

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