25.2.2010 – Donnerstag - 14:00 bis 14:50 (Halle 9 - Stand D9)
Klaus Theusner, Leistritz Produktionstechnik
Knochenschrauben sind eine wichtige Produktgruppe in der Medizintechnik. Sie werden häufig mittels Langdrehautomaten in einer Aufspannung komplett gefertigt. Die Bearbeitung von Knochenschrauben mit einer Länge von > 3x Durchmesser durch Gewindedrehen ist aufgrund der instabilen Einspannung sehr schwierig bzw. nicht möglich. Beim Gewindewirbeln kann dagegen durch den Einsatz einer Führungsbuchse eine stabile Schnittführung erreicht werden. Im Gegensatz zum Gewindedrehen entstehen beim Gewindewirbeln kurze kommaförmige Späne, womit auch schwer zerspanbare Materialien, wie z.B. Titan, problemlos bearbeitet werden können. Mit der Gewindewirbelmaschine „LWN 65MED“ von Leistritz kann die Bearbeitungszeit zur Herstellung von Knochenschrauben mehr als halbiert werden. Aufgrund der stabilen Schnittführung werden zudem die Standzeit und Oberflächengüte wesentlich verbessert.
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