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25.2.2010 – Donnerstag - 13:10 bis 14:00 (Halle 9 - Stand D9)

Gelenkersatz für das Hüft- und Kniegelenk – aktuelle Entwicklungen

Dr. Harald Stallforth, Aesculap AG
Der Ersatz von Hüft- und Kniegelenk durch künstliche Gelenkimplantate ist heute eine außerordentlich erfolgreiche Operationstechnik, die leidgeplagten Patienten über eine lange Zeit Lebensqualität wieder gibt. Die dauerhafte Haltbarkeit der Gelenkersatzimplantate wird beeinflusst durch die Qualität der Operationstechnik, das Verschleißverhalten der sich gegeneinander bewegenden Gelenkpartner und die Stabilität der lastübertragenden Grenzfläche zwischen Implantat und natürlichen Knochen. Der Operateur wird unterstützt durch Navigationsgeräte, die eine achsgerechte Positionierung der Implantate im Skelettsystem und damit eine biomechanisch richtige Implantation der Gelenkkomponenten erlauben. Im Bereich der Grenzfläche zwischen Implantat und Knochen und auch bei der Optimierung des Verschleißverhaltens sind Oberflächenqualität und -morphologie wesentliche Aspekte. Wegen der notwendigen Körperverträglichkeit der Implantatkomponenten ist die Auswahl an Werkstoffen begrenzt, so dass der Bearbeitungsqualität und -technologie eine wesentliche Bedeutung zukommt.

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