24.2.2010 - Mittwoch - 12:20 bis 13:10 (Halle 9 - Stand D9)
Dieter Raufer, Renishaw
Eine besondere Herausforderung für die in der Medizintechnik angesiedelte Metallbearbeitung stellen mit Sicherheit die Einhaltung der Toleranzen im Mikrometerbereich sowie deren Nachweis per Protokoll dar. Auch zur Einhaltung von weltweit geforderten Qualitätsnormen ist eine höchst zuverlässige Qualitätsprüfung der gefertigten Teile zwingend notwendig. Hierzu können eine Reihe von Messverfahren angewandt werden. Entscheidend aber ist, ein Verfahren zu finden, das zum einen im Mikrometerbereich höchst zuverlässige Ergebnisse liefert und zum anderen weder die Kosten noch den zeitlichen Aufwand in schwindelnde Höhen treibt. Ideal geeignet für Metallbearbeiter in der Medizintechnik ist der Einsatz von Messtaster und Werkzeugkontrollsystemen direkt in der Werkzeugmaschine. So können einzelne Bearbeitungsschritte direkt nach der Durchführung auf die geforderte Qualität hin überprüft werden und es wird unmittelbar entschieden, ob eine Weiterbearbeitung des Teils sinnvoll ist. Denn letztendlich kommt es darauf an, wie viele Gutteile am Ende des Tages produziert wurden, und das in einem möglichst effizienten Zeit- und Kostenrahmen. Zudem können die aufgenommenen Messwerte exakt protokolliert und somit langfristig aufbewahrt werden, um den geforderten Nachweispflichten nachzukommen.
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